Bei unseren Treffen im September konnten wir eine Grösse aus der .NET-Szene begrüssen. Golo Roden war zu Gast, um uns das Thema ADF näher zu bringen. Los ging es mit Neuigkeiten im Bezug auf unsere .NET User Group, die Kay und René präsentierten. Neue Sponsoren, das O’Reilly UG Programm und die angelaufenen Planungen für das kommende Jahr waren das Thema. Einige Mitglieder erklärten sich auch schon bereit zu Themen wie CQRS, SCRUM, Software Design und TPL einen Vortrag zu erarbeiten.
Dann begann Stefan mit der Präsentation und teilte seine Erfahrungen mit der Kinect-Programmierung. Der Überblick war recht spannend und sein Open-Source Projekt sorgte auch für einen Zwischen-Applaus. Die Interaktivität des Vortrags animierte die Teilnehmer auch in der Pause dazu, die Kinect auszuprobieren.
Nach diesem Vortrag legten wir eine Pause mit Apéro ein, sodass sich die Teilnehmer für den ADF-Vortrag stärken konnten. Golo begann den Vortrag sehr locker und unterhaltsam. Der Einbezug aller Teilnehmer durch eine kleine Aufgabe lockerte zudem die Atmosphäre auf. Im ersten Teil seiner Präsentation ging es um eine Bestandsaufnahme der klassischen und agilen Projektmethoden und deren Herausforderungen. Gerade bei einem Beispiel aus einem klassischen Projektansatz sorgte der Umfang der Analyse für sichtliches Erstaunen. Nach diesen Ausführungen legten wir nochmals eine Pause ein. Anschliessend starteten wir mit dem zweiten Teil, der sich auf das Agile Development Framework konzentrierte. Ziel von ADF ist die Vereinigung bestehender agiler Methoden auf konsistente Art. Zudem soll es die Anpassung fraglicher Praktiken ermöglichen bzw. diese unter gegeben Umständen eliminieren. Die Ergänzung fehlender Praktiken spielen dabei auch einen wichtigen Punkt. Golo stellte als grundlegende Basis die Maximen vor (ADF Core), bevor er je ein Beispiel aus ADF White, ADF Blue und ADF Gray erläuterte. Das Interesse war spürbar, da einige Teilnehmer den Bezug auf ihre Arbeitsumgebung herstellten und daraus gezielte Fragen ableiteten.
Wir werden auf jeden Fall ADF weiterverfolgen. Vielleicht schafft es ADF den Software Development Lemming Cycle zu durchbrechen.
Mittwoch, 17. August 2011 (12:00 bis 14:00 Uhr)
.NETworking Lunch Sharepoint 2010
Unser Erster .NETworking Lunch befasste sich mit dem Thema Sharepoint 2010. Samuel gab uns einen groben Überblick über die Anwendungsplattform. Interessant war vor allem auch der Bezug auf Firmenprozesse und die Wahrnehmung durch die jeweiligen Jobrollen. Diese Darstellung bot dann auch Material zum diskutieren.
Die Idee des .NETworking Lunch wurde gut aufgenommen und wir werden dieses Jahr einen weiteren realisieren.
Community-Impressionen
Donnerstag, 09. Juni 2011
DotNetNuke - CMS and Web application development framework
Nach einer kurzen Begrüssung durch Kai begann Peter mit seinem Vortrag.
Nach einem kleinen Einblick in die Geschichte von DotNetNuke und der Mission
ging Peter auch auf die Herausforderungen von Open Source ein.
Anschliessend wurden die Produktarchitektur und die Erweiterbarkeit durch Module erklärt,
sowie die verfügbaren Editionen aufgezeigt. Eine riesige Auswahl von Modulen gibt es
bereits über den DotNetNuke-AppStore.
Im nächsten Teil führte Peter eine Installation durch und erklärte die Philosophie hinter
der Bedienung, danach folgte ein Einblick in die Orderstruktur.
Der Überblick verfügbarer Core-Erweiterungen fehlte dabei auch nicht.
Nach einer kurzen Pause tauchten wir in die Programmierung mit DotNetNuke ein.
Themen in diesen Bereichen waren Core, Modules, Skins, SkinObjects, Providers und Templates.
Der letzte Teil des Vortrags beschäftigte sich mit den Änderungen in der neuen Version.
Dabei handelte es sich um ein Live-Meeting mit Joe Brinkman.
Diese Art der Präsentationsform werden wir auf jeden Fall im Auge behalten. ;-)
Impressionen
Montag, 30. Mai 2011
User Experience (UX) - Crash-Kurs für Software-Entwickler
Dieser Event bestand aus einem kurzen Vortrag von Jonas und den UX Crash-Kurs von Pascal.
Jonas zeigte diesmal die Möglichkeiten von SpecLog auf und zeigte auch anhand von Videos,
dass bei der Entwicklung von SpecLog stark auf UX geachtet wurde.
Durch den Ausflug worden aus den geplanten 20 Minuten eine knappe Stunde. ;-).
Damit alle gestärkt in den UX Crash-Kurs einsteigen konnten, folgte erst das Apéro.
Johnny hatte diesmal Getränke für das Treffen gesponsert, welche einen sehr positiven Einfluss
auf den Networking-Teil hatten. ;-)
Pascal begann seinen Vortrag. Als Erstes bewies er uns, dass für gute
Folien auch ein PDF ausreichen kann. Mit dem Beginn seines Vortrags kam auch ein
prägendes Zitat zustande:
My goal is to save end Users from SAP UI’s.
Dabei handelte es sich nicht um eine pauschale Aussage, sondern um eine Zusammenfassung
von Missgeschicken, basierend auf gutes UI/UX-Design.
Beim Überblick worden auch die Königsdisziplinen von User Centred Design vorgestellt,
gefolgt von der Frage, wer so vorgehen kann? Denn das ist nicht immer möglich und so stellte Pascal auch die praktischen bzw. pragmatischen Alternativen vor.
Durch Johnnys gesponserte Getränke ging die anschliessende Fragerunde in Networkingmanier weiter.
Impressionen
Dienstag, 26. April 2011
.NET User Group Bern TechHours
Dieses Treffen verlief in einer kleineren Runde recht gemütlich und Kay und
René nutzten die Gelegenheit die Vorträge zu präsentieren und vor allem das
Zeitlimit von 60 Minuten einzuhalten. ;-) ASP.NET, jQuery und das Entity Framework
waren die Themen.
Die Präsentationen sind unter http://www.techdays.ch
abrufbar.
Donnerstag, 14. April 2011
Reaktive Programmierung mit den Reactive Extensions (Rx)
Der Event startete mit einem kurzen Überblick über die geplanten Aktivitäten
der DNUG Bern. Um die Hemmschwelle für Vorträge zu senken,
wird es neu auch kurze Vorträge geben.
Patrick nutzte diese Gelegenheit, um seine Master-Thesis zum Thema
Dokumentation von Datenbanken in Visio mit Versionsmanagement vorzustellen.
Anschliessend begann Jonas mit seinen Vortrag Reactive Programming.
Nach einer Einführung zur Philosophie und das Grundkonzept kamen die
ersten trockenen Beispiele. Der Herausforderungen fehlten natürlich
auch nicht. Zu merken gibt’s dabei Aussagen wie "Events are collections".
In diesem Zusammenhang gibt es die zwei neuen Schnitstellen IObserver>T<
und IObservable>T<.
Darauf bauen die Reactive Extensions auf. Diese gibt es bereits für
.NET 3.5 und 4, sowie Silverlight 3 & 4, Windows Phone und JavaScript.
Damit war die Einführung fertig und die Live-Demos begannen.
Bedingt durch den Umfang dieses Themas gab es dieses Mal eine Pause mit
interessanten Gesprächen beim Apéro.
Danach setzte Jonas seinen Vortrag mit Live-Demos fort.
Zum Schluss fand wie gewohnt eine Verlosung attraktiver Preise statt.
Impressionen
Montag, 24. Januar 2011
Code-Generierung mit dem Text Template Transformation Toolkit (T4) in Visual Studio 2010
Am 24. Januar fand unser erstes Treffen im neuen Jahr statt. Das Thema des
Abends war die Code-Generierung mit dem Text Template Transformation Toolkit
(T4).
In der Einführung behandelte René die Funktionsweise und den Ablauf
des Prozesses während der Code-Generierung. Anhand einer
Architekturübersicht wurde das Zusammenspiel mit Visual Studio erklärt und
die daraus resultierenden Workarounds für einige Szenarien. Beim Live-Coding
ging es darum die Theorie im praktischen zu erkunden. Patrick nutzte gleich
die Gelegenheit, das Beispiel auf seinem Notebook nach zu bauen.
Anschliessend kamen die Beispiele an die Reihe, die auch aufzeigten, wie T4
zur Automatisierung von Visual Studio verwendet werden kann und welche
Vorteile und Herausforderungen dadurch entstehen.
Als Abschluss des Abends konnten wir wieder attraktive Softwarepreise
verlosen.
Die Präsentation und die Beispiele können hier heruntergeladen werden.
Leider haben wir die Kamera vergessen, sodass es diesmal keine Impressionen der
Veranstaltung gibt :-(
Zum Rückblick 2010 gehts hier lang.